Corona & Friends 2026
Es ist Winterzeit und damit Hochzeit für Erkältungserkrankungen aller Arten.
Das war immer so und das wird vermutlich immer so bleiben.
Das Virus, welches uns die Krankheit mit dem schönen Namen „Corona“ gebracht hat, ist leider nicht zusammen mit den Landesverordnungen verschwunden. Es lebt munter weiter und es gibt weiterhin Covid 19 Infektionen. Schwere Infektionen gibt es heute genauso, wie in Pandmiezeiten und milde Verläufe ebenso.
Dennoch ist „Corona“ als eine Viruserkrankung wie viele andere auch einsortiert und das bedeutet, mit dem Wissen das wir in Pandemiezeiten erlangt haben, verantwortungsvoll umzugehen.
Wir haben in der Hochzeit der Coronainfektionen viel darüber lernen dürfen, wie sich virale Krankheitserreger in Räumen verteilen und welche Bedingungen sie brauchen, um sich gut zu verteilen.
Für mich als Chorleiterin bedeutet es, dass ich die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Aerosolübertragung, Infektionswege durch Aerosole, Luftverteilung im Raum, Lüftungsverhalten, Personenzahl im Verhältnis zur Raumgröße in die Chorarbeit einfließen lasse. Tue ich es nicht, handle ich, aus meiner Sicht, grob fahrlässig.
Es gibt keine Verordnungen mehr, die uns verpflichten bestimmte Maßnahmen umzusetzen. Es gilt, wie in so vielen anderen Bereichen des täglichen Lebens das, was wir Eigenverantwortung nennen.
Im Chor bedeutet das für mich heute:
- Ich komme nicht zur Chorprobe, wenn ich erkältet bin.
Und hier ist es egal, ob es
- „nur“ Halsschmerzen“ sind oder
- „nur“ ein Schnupfen oder
- „nur“ ein kleiner Husten ist.
Ich gehe nicht zu einer Chorprobe, wenn ich die Symptome einer Erkältung spüre.
Ich – und ich tue das tatsächlich immer noch – teste mich vor einer Chorprobe,
- wenn ich von einer Reise zurückkomme,
- wenn ich auf Veranstaltungen war, bei der ich auf große Menschenansammlungen getroffen bin und selbstverständlich,
- wenn ich bei mir selbst Erkältungssymptome feststelle.
Das Testen tut nicht weh und es ist ein Schutz und ggf. ein Hinweisgeber für andere.
Mir selbst hilft es übrigens am wenigsten, denn ich habe nach dem Test lediglich ggf. die Bestätigung, eine Covid Infektion auskurieren zu müssen.
Das Ergebnis kann jedoch andere schützen.
Mein Slogan „Ich teste mich für Dich!“ ist für mich also immer noch aktuell.
Mit diesem Slogan sage ich auch „Du bist mir wichtig!“ und darum geht es doch schließlich.
Ich wünsche Ihnen allen ein gutes neues Jahr, das Sie gesund und in Frieden mit all´ den Menschen verbringen dürfen, die Ihnen wichtig sind.
Seien Sie herzlich gegrüßt
von Ihrer
Susanne Dieudonné
